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Nominierungsphase für den Aurora-Preis 2023 jetzt eröffnet

Nominierungsphase für den Aurora-Preis 2023 jetzt eröffnet

Jeder kann einen Helden von heute, der Leben rettet, vorschlagen

Die Aurora Humanitarian Initiative hat bekannt gegeben, dass die Nominierungen für den Aurora-Preis 2023 zur Förderung der Menschlichkeit, der im Namen der Überlebenden des Völkermordes an den Armeniern und aus Dankbarkeit gegenüber ihren Rettern verliehen wird, ab sofort eingereicht werden können. Jeder kann Helden von heute vorschlagen, die ihr eigenes Leben, ihre Gesundheit oder ihre Freiheit riskieren, um das Leben, die Gesundheit oder die Freiheit von anderen Menschen zu retten, die unter gewaltsamen Konflikten, Gräueltaten oder anderen schweren Menschenrechtsverletzungen leiden. 

„Der Aurora-Preis wirft ein Licht auf einige der dringendsten Probleme auf der Welt und schärft das Bewusstsein für diese sehr dunklen Bereiche, in denen wir die Kraft der Menschlichkeit und des humanitären Engagements benötigen. Für mich ist es eine Ehre und ein Privileg, als einer der Preisträger ausgezeichnet worden zu sein und damit die Chance erhalten zu haben, meine Arbeit weiter auszubauen, indem ich die Opfer des ISIS-Terrors medizinisch versorge und rehabilitiere sowie den nachhaltigen Frieden und die Entwicklung in einer Region stärke, in der der jüngste Völkermord stattgefunden hat. Auch heute noch geschehen überall auf der Welt solche Gräueltaten, und wir müssen uns auf die menschlichen Werte konzentrieren, um diese Krise zu überstehen. Wir müssen uns engagieren, wir müssen die Menschen unterstützen, die gegen Ungerechtigkeit und Gleichgültigkeit kämpfen“, so Mirza Dinnayi, Aurora-Preisträger 2019, Mitbegründer und Vorstand des Vereins Luftbrücke Irak.

Die Aurora-Preisträgerin oder der Aurora-Preisträger wird anhand der von ihr bzw. ihm gezeigten Kriterien Mut, Engagement und Einfluss ausgewählt und erhält ein Preisgeld von 1.000.000 US-Dollar, um weltweit humanitäre Herausforderungen vor Ort zu bewältigen, wobei der Schwerpunkt auf der Unterstützung der Bedürftigsten liegt. Nominierungen für den Aurora-Preis 2023 können bis zum 31. Oktober 2022 eingereicht werden. 

Für die Nominierung einer Person ist auf der Aurora-Website ein Online-Formular auszufüllen. Die Nominierungen werden dann vom Sekretariat und der Expertengruppe des Aurora-Preises entsprechend den Auswahlkriterien bewertet, um die gesamte Liste auf 20 Nominierte einzugrenzen. Die Mitglieder der Auswahlkommission für den Aurora-Preis beraten anschließend über diese Liste und stützen sich dabei auf ihr eigenes Fachwissen, die Nominierungsunterlagen und zusätzliche Informationen, die vom Sekretariat zusammengestellt werden, um dann zunächst die Aurora-Finalisten und schließlich die Aurora-Preisträgerin bzw. den Aurora-Preisträger auszuwählen. Seit der Einführung des Aurora-Preises sind beim Sekretariat über 4.100 Nominierungen aus 144 Ländern und Regionen der ganzen Welt eingegangen.

„Jedes Jahr erreichen uns mehr und mehr Beispiele für die Stärke und Widerstandsfähigkeit des Geistes der Menschlichkeit, der außergewöhnliche Menschen auf der ganzen Welt dazu antreibt, trotz unvorstellbarer Gefahren anderen Menschen zu helfen. Trotz der Risiken und Herausforderungen stellen diese humanitären Helfer das Leben und die Sicherheit anderer Menschen über alles andere. Ihre Geschichten sind eine Quelle der Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten, und die Mitglieder der Auswahlkommission und ich können es kaum erwarten, mehr von ihnen zu hören“, so Lord Ara Darzi, Vorsitzender der Auswahlkommission für den Aurora-Preis und Co-Direktor des Institute of Global Health Innovation am Imperial College London.

Am 24. April 2022 gab die Aurora Humanitarian Initiative die Namen der Aurora-Finalisten 2022 bekannt. Die Bekanntgabe erfolgte im Matenadaran, der nationalen Sammlung historischer Manuskripte in Jerewan, Armenien. Aus dem Kreis dieser Finalisten wird später in diesem Jahr die Aurora-Preisträgerin bzw. der Aurora-Preisträger des Jahres 2022 ernannt.

Foto: Aurora-Finalistin 2020 Schwester Angélique Namaika mit Vertriebenen in Dungu, 2013. ©VOA French