The Aurora prize

Dalita I. Alex

„Ich habe meinen Mann und die Perlen geheiratet“, sagt Dalita I. Alex, eine aufgeschlossene und dynamische Frau Ende Fünfzig, halb scherzhaft. Sie bereiste Ostasien, den Nahen Osten und Nordamerika, bevor sie sich in der Schweiz niederließ und dort mit ihrem Mann eine Perlenzucht aufbaute. Heute ist sie Autorin von vier Büchern und organisiert jährlich Ausstellungen mit Perlenschmuck, den sie selbst entwirft. Ihre Lebensgeschichte ist untrennbar mit der Überlebensgeschichte ihrer Urgroßeltern verbunden.
Auf ewig dankbar für den unbeirrbaren Glauben an eine bessere Zukunft.
German

Muriel Mirak-Weissbach

In Boston, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Massachusetts, ist der Name John Mirak bekannt. Der Überlebende des Genozids und später erfolgreiche Geschäftsmann wurde für sein soziales Engagement sehr geschätzt und von den Armeniern in und außerhalb Amerikas geehrt. Die von ihm gegründete John-Mirak-Stiftung investiert heute in zahlreiche Bildungs- und Kulturprojekte in Armenien.
Mein Vater verkörpert den amerikanischen Traum.
German

Noubar Afeyan

„Überwinden und voranschreiten“ könnte Afeyans Lebensmotto sein. „Wir Armenier haben eines gemeinsam. Wir sind Spitze im Überleben“, sagt Noubar Afeyan. „Wir stammen von denen ab, die sich während des Völkermordes an das scheinbar Unmögliche angepasst und es überwunden haben.“
„Überwinden und voranschreiten" könnte Afeyans Lebensmotto sein“
German

Ruben Vardanyan

“Ich bin noch nie hier gewesen. Es ist für mich ein sehr emotionaler Moment”, sagt Ruben Vardanyan, als er zusammen mit seiner Schwester ein langes, grau-braunes Schulgebäude aus Backstein außerhalb von Jerewan betritt. Es ist so, als würde sich die Zeit zurückdrehen.
Der Mann, der den größten Teil seiner Zeit der Initiative 100 LIVES widmet und in Armenien investiert
German

Eva Harut

Wenn Eva Harut von ihrer Urgroßmutter erzählt, verblasst die Welt um einen herum und man hört, wie die Räder eines Karrens über die dunklen Straßen der Stadt Erzurum in Richtung Kars rollen. Von Beruf ist Eva Harut jedoch Künstlerin, die an der Jerewaner Staatsakademie der Bildenden Künste ihr Diplom mit Auszeichnung verteidigte. Heute macht sie ihr Meisterschülerstudium an der Dresdener Kunsthochschule, das herausragenden Absolventen eine Vertiefung ihres Studiums ermöglicht. Neben dem Studium hält sie selbst Vorträge und organisiert diverse Projekte
Wir erschaffen unsere Realität durch unsere Denkweise.
German

Ruben Gazarian

Manchmal treffen wir Menschen, die uns inspirieren, uns auf neue Ideen bringen oder in schwierigen Situationen unerwartet Mut machen. Solche Begegnungen können flüchtig sein oder dauerhaft und trotzdem geben sie unserem Leben eine neue Wendung. Solch einem Menschen ist Ruben Gazarian vor zwanzig Jahren begegnet.
 
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German

Hilferuf der Jesiden

 
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte den 9. Dezember zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Völkermordes und ihrer Würde sowie der Verhütung dieses Verbrechens. Die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes wurde am 9. Dezember 1948 beschlossen. Über 140 Staaten haben sie bislang ratifiziert. Heute, 100 Jahre nach dem Völkermord an den Armeniern und 67 Jahre nach der Verabschiedung der Konvention, begeht der IS einen Völkermord an den Jesiden.   
  
 
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German

Michael Aram Wolohojian

Michael Aram Wolohojian kam in Providence im US-Bundesstaat Rhode Island zur Welt. Bekanntheit erlangte er weit über die armenische Gemeinde hinaus vor allem als kreativer Künstler, der aus einer einfachen Idee etwas Besonderes gemacht hat: Als Jugendlicher lernte er das traditionelle Kunsthandwerk mit metallischen Materialien der amerikanischen Ureinwohner kennen und lieben; er entwickelte es weiter zu einer weltweiten Lifestyle-Marke mit unverwechselbarem Stil, der auch armenische Elemente einbindet.
Wie die Vorfahren eines bekannten Designers überlebten
German

Vartkess Knadjian

Als Inhaber einer traditionsreichen Uhren- und Diamantenfirma führt Vartkess Knadjian ein bewegtes Leben zwischen Genf und London. Im Vergleich zur Odyssee seiner Vorfahren freilich wirkt es fast beschaulich. Die Familiengeschichte liest sich wie ein Roman.
Vartkess Knadjian über seine Kindheit in Äthiopien, traditionsreiche Uhren und Diamanten.
German

Chahan Yeretzian

Heute ist Chahan Yeretzian ein hochgeschätzter Wissenschaftler, den es nach seiner Doktorarbeit in Chemie an der Berner Universität nach Los Angeles verschlug, wo er drei Jahre lang als Stipendiat an der Universität von Kalifornien forschte. Danach erhielt er den Alexander von Humboldt Junior Award und ging für zwei Jahre nach Deutschland an die Technische Universität München. 1996 kehrte er wieder in die Schweiz zurück, um im Nestlé Research Center in Lausanne zu forschen, hauptsächlich an Kaffee.
Als neue Generation von Armeniern müssen wir nach vorne schauen.
German

Jerewan aus der Vogelperspektive

Strenge Winter sind selten in der armenischen Hauptstadt und wenn doch einmal Schnee fällt, taut er schnell wieder weg. An den wenigen Tagen aber, an denen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken und das Häusermeer ganz in Weiß gehüllt ist, fühlt man sich wie in einem Wintermärchen. Erfreuen Sie sich an den wunderschönen Luftbildaufnahmen aus der verschneiten Winterlandschaft!

German

Armenier, die die Welt rocken

Die meisten Musikkenner werden von Komitas gehört haben, doch armenische Musiktalente haben weit mehr zu bieten als Klassik. Nachstehend finden Sie eine Auswahl der coolsten armenischen Rocker, akribisch genau zusammengestellt vom Musikexperten in unserem Team. Genießen Sie so viel gute Musik am besten richtig laut!

German

Die gebirgige Insel

Das Armenische Hochland liegt im Osten Kleinasiens. Die Bergekette erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 400.000 Quadratkilometern und entstand durch die Kollision des Iranischen Hochlandes mit dem Anatolischen. Es ist ein Faltengebirge wie das Pamir in Zentralasien. Obwohl das Hochland nach dem armenischen Volk benannt ist, befindet sich nur ein Teil davon im heutigen Armenien.
German

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AURORA PRIZE

“It’s time to show the power of what we feel.”