The Aurora prize

Aline Kamakian

Als Aline Kamakian ihr erstes Restaurant in Beirut eröffnete, nannte sie es Mayrig nach dem armenischen Wort für Mutter, denn von ihr hatte sie kochen gelernt. Heute gehört der erfolgreichen Geschäftsfrau eine internationale Kette armenischer Restaurants. An den Wänden hängen Bilder ihrer Vorfahren, die wie durch ein Wunder den Völkermord überlebten. Auf der Speisekarte stehen traditionelle Gerichte Westarmeniens, die jeden Gaumen erfreuen.
Libanesische Gastronomin erklärt den Wert nationaler Küche
German

Peter Balakian

Peter Balakian ist Dichter, Memoirenschreiber und Gelehrter. Er hat sieben Gedichtbände und vier Prosawerke verfasst und an mehreren gemeinschaftlichen Übersetzungen mitgearbeitet. 1997 landete er mit seinem Buch „Die Hunde vom Ararat“ auf der Bestsellerliste der New York Times und wurde mit dem Martha-Albrand-Preis für Memoiren des PEN ausgezeichnet. Es gilt weithin als Auslöser für eine junge Generation von armenischstämmigen Amerikanern, den Weg der Wiederentdeckung ihrer Wurzeln zu beschreiten.
Preisgekrönter Dichter und Autor, der es auf die Bestsellerliste der New York Times schaffte: „Das Geschenk meiner Großmutter ist von unschätzbarem Wert.“
German

Serge Avedikian

Serge Avédikian lebt im Hier und Jetzt. So wurde der armenisch-türkische Dialog für ihn nicht nur zu einem Weg zurück zu den eigenen Wurzeln, er lernte auch die andere, die türkische Seite verstehen. Dies fällt ihm umso leichter, da ihm Grenzen und Flaggen nichts bedeuten. Mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen und dennoch seinen Gedanken keine Grenzen setzen: Diesen feinen Balanceakt beherrscht Serge Avédikian mit Bravour. So ist er ein weiteres Glied der unendlichen Kette, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet.
Zurück zu den eigenen Wurzeln und das Leben im Hier und Jetzt
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Leslie Davis

Leslie Davis war amerikanischer Diplomat, Augenzeuge und Chronist des Völkermordes an den Armeniern. Die Berichte, die er für seinen Botschafter Henry Morgenthau in Konstantinopel abfasste, enthalten einige der wertvollsten Beweisstücke, dass es die Massaker wirklich gab.
Leslie Davis setzte sein eigenes Leben aufs Spiel, um Armenier zu retten.
German

Marianna Pogosyan

Hört oder liest man die Schilderungen von Armeniern, die Anfang des 20. Jahrhunderts lebten, so kann man sich dem Schleier der Trauer, der ihnen innewohnt, nur schwerlich entziehen. Es scheint, als habe jede Familie ihre Geschichte von Verlust, die sie nicht loslässt. Kaum einer hat keinen Urgroßvater, der dem Tod nicht ins Auge hätte sehen müssen. Kaum einer keine Urgroßmutter, die nicht Ehemann, Bruder oder Kind hätte begraben müssen, fest entschlossen in Würde weiterzuleben, und sei es nur um des Lebens willen. Meine Familie ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme.
Tochter des ersten armenischen Botschafters in Japan auf den Spuren ihrer Familiengeschichte
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Ruben Gazarian

Manchmal treffen wir Menschen, die uns inspirieren, uns auf neue Ideen bringen oder in schwierigen Situationen unerwartet Mut machen. Solche Begegnungen können flüchtig sein oder dauerhaft und trotzdem geben sie unserem Leben eine neue Wendung. Solch einem Menschen ist Ruben Gazarian vor zwanzig Jahren begegnet.
 
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Hilferuf der Jesiden

 
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte den 9. Dezember zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Völkermordes und ihrer Würde sowie der Verhütung dieses Verbrechens. Die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes wurde am 9. Dezember 1948 beschlossen. Über 140 Staaten haben sie bislang ratifiziert. Heute, 100 Jahre nach dem Völkermord an den Armeniern und 67 Jahre nach der Verabschiedung der Konvention, begeht der IS einen Völkermord an den Jesiden.   
  
 
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Vahe Berberian

„Ich schließe mich der Revolution nicht an, es sei denn, ich kann tanzen“, sagt Vahe Berberian. Durch die langen weißen Zöpfe, die gepiercten Ohren und den Ziegenbart fällt er in der armenischen Gemeinde sofort auf.
Künstler ruft Ein-Mann-Revolution aus
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Nerses Ohanian

Die Ohanian-Brüder sind heute weltweit führend in der Vermarktung und Recycling von Alttextilien und geben diesen seit über 30 Jahren ein zweites Leben. Angefangen haben sie mit lediglich fünf Mitarbeitern. Während Nerses Ohanian sich auf die strategischen Wachstumsziele konzentrierte, erschloss Hagop die erforderlichen Absatzmärkte. So wuchs das Unternehmen kontinuierlich und vermarktet heute Alttextilien in 90 Ländern.
„Wer riskiert kann zwar verlieren, wer aber nicht riskiert, hat bereits verloren."
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Vera Anush Nazarian

Vera Anush Nazarian, Gründerin und Vorsitzende der Iniciar-Stiftung für globales Handeln, ist seit sieben Jahren Beraterin der Ständigen Vertretung Armeniens bei den Vereinten Nationen. Sie hat einen Abschluss in Menschenrechten von der Columbia University und ist auf Frauenrechte spezialisiert. Ihr Leben hat sie der Unterstützung für die Schwächsten und der humanitären Hilfe in Armenien und Argentinien gewidmet.
Beraterin der Ständigen Vertretung Armeniens bei den Vereinten Nationen: „Es ist eine Ehre und ein Privileg, meinem Armenien, meiner Heimat, meinem Volk zu dienen.“
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Armenier, die die Welt rocken

Die meisten Musikkenner werden von Komitas gehört haben, doch armenische Musiktalente haben weit mehr zu bieten als Klassik. Nachstehend finden Sie eine Auswahl der coolsten armenischen Rocker, akribisch genau zusammengestellt vom Musikexperten in unserem Team. Genießen Sie so viel gute Musik am besten richtig laut!

German

Unser Reiseratgeber für Sie

Nehmen wir einmal an, ein guter Freund oder Bekannter habe Sie überzeugt von einer Reise nach Armenien, in das wohl gastfreundlichste und atemberaubendste Land überhaupt. Jetzt stellen Sie sich bestimmt einige Fragen zum Ablauf einer solchen Reise und möchten wissen, was genau Sie erwartet. Natürlich gibt es in Zeiten des Internets zahllose Seiten, die Sie besuchen könnten, um mehr zu erfahren, doch wären Informationen aus erster Hand nicht besser geeignet, also von Armeniern selbst? 
 
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Köstlichkeiten aus der armenischen Küche

Selbst diejenigen, die noch nie in Jerewan zu Besuch waren, werden schon von Baklava und Chasch gehört haben. Das Besondere an der armenischen Küche ist vor allem die Verarbeitung schmackhafter und frischer Zutaten, die ein allzu kräftiges Würzen überflüssig machen und dennoch den Gaumen verwöhnen. Heraus kommen Gerichte, deren Hauptzutaten für den vollmundigen Geschmack sorgen und nicht die Gewürze.

German

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AURORA PRIZE

“It’s time to show the power of what we feel.”