Erklärung der Mitbegründer und Vorsitzenden der Aurora zur Aggression Aserbaidschans gegen Bergkarabach

Wir sind zutiefst beunruhigt und traurig über den bewaffneten Großangriff auf Arzach und den Ausbruch des bewaffneten Konflikts in der Region. Dieses Abenteurertum Aserbaidschans, das mit Unterstützung der Türkei betrieben wird, ist eine grobe Verletzung internationaler Menschenrechte. Wir verurteilen auf das Schärfste die Eskalation der Gewalt durch gezielte Angriffe mit großkalibrigen Waffen auf die Zivilbevölkerung und Anschläge auf die zivile Infrastruktur. Wir sind der festen Überzeugung, dass eine nachhaltige Beilegung des Konflikts ausschließlich durch Friedensverhandlungen erreicht werden kann.

Der Geist unserer gemeinsamen Menschlichkeit steht im Zentrum der Aurora Humanitarian Initiative, die ihre Wurzeln in den tragischen Ereignissen des Völkermordes an den Armeniern im Jahr 1915 hat. Aus unserer Geschichte und persönlichen Erfahrung wissen wir, dass selbst in den dunkelsten Zeiten eine bessere Zukunft in den Händen derjenigen liegt, die sich dafür einsetzen, anderen Hilfe und Hoffnung zu geben. Heute, wo die Anwendung von Gewalt zum Verlust von Menschenleben führt, fordern wir die Menschen auf der ganzen Welt auf, eine sofortige Deeskalation des Konflikts zu verlangen und dazu beizutragen, der Bevölkerung von Arzach Frieden zu bringen. 

Die Welt darf nicht tatenlos zusehen. Wir appellieren an die internationale Gemeinschaft, alle geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, um unverzüglich zur Wiederherstellung des Friedens in der Region beizutragen.

Noubar Afeyan, Vartan Gregorian, Ruben Vardanyan, Mitbegründer

Lord Ara Darzi, Vorsitzender der Auswahlkommission des Aurora-Preises

Dr. Tom Catena, erster Vorsitzender der Aurora Humanitarian Initiative

 

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Wir sind zutiefst beunruhigt und traurig über den bewaffneten Großangriff auf Arzach und den Ausbruch des bewaffneten Konflikts in der Region.
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