Die Aurora Humanitarian Initiative

German

Über die Aurora Humanitarian Initiative

Die Aurora Humanitarian Initiative wurde im Namen der Überlebenden des Völkermords an den Armeniern und als Zeichen der Dankbarkeit gegenüber ihren Rettern gegründet. Die Initiative möchte die Helfer und Retter von heute in die Lage versetzen, weltweit jenen Menschen, die dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, Leben und Hoffnung zu schenken und damit den Kreislauf des Gebens fortzusetzen. Die Aurora Humanitarian Initiative ist gelebte Dankbarkeit in Aktion. In Gedenken an den Völkermord an den Armeniern (1915 bis 1923) ist die Initiative bewusst auf eine Dauer von acht Jahren von 2015 bis 2023 angelegt. In diesem Zeitraum unterstützt Aurora globale Projekte und Menschen, die unter großer Gefahr dort menschliches Leid lindern, wo die Not am größten ist und Hilfe dringend benötigt wird: den Aurora-Preis zur Förderung der Menschlichkeit, die Aurora Dialogues, den Aurora Humanitarian Index, die Gratitude Projects und die 100 LIVES Initiative.  Die Aurora Humanitarian Initiative wurde von den Philanthropen Vartan Gregorian, Noubar Afeyan und Ruben Vardanyan ins Leben gerufen. Ihnen haben sich bereits mehr als 440 weitere Unterstützer und Partner angeschlossen. Unser Vorsitzender, Dr. Tom Catena, baut auf seine Erfahrungen als Chirurg, Veteran, humanitärer Helfer und Aurora-Preisträger 2017, um die Botschaft der gelebten Dankbarkeit einem weltweiten Publikum näher zu bringen. Die Initiative heißt all jene willkommen, die sich für unsere gemeinsame Menschlichkeit engagieren.
 
Die Aurora Humanitarian Initiative wird durch drei Organisationen repräsentiert – die Aurora Humanitarian Initiative Foundation, Inc. (New York, USA), die 100 Lives Foundation (Genf, Schweiz) und die IDeA Foundation (Jerewan, Armenien).
 
 
Über die Aurora-Bewegung
 
Die Aurora Humanitarian Initiative transformiert die armenische Erfahrung in eine globale Bewegung, die sich dafür einsetzt, jeden von uns dazu zu inspirieren, die Menschlichkeit und das Leben unserer Mitmenschen zu schützen. Mit einem renommierten Auswahlkomitee bestehend aus internationalen Würdenträgern erreichen die Projekte Auroras jeden Kontinent. Aurora engagiert sich in humanitären Projekten in mehr als einem Dutzend Ländern auf fünf verschiedenen Kontinenten. Aurora bietet Studenten aus neun Ländern Stipendien an. Mit den Aurora Dialogues, bei denen für die Zukunft der Menschheit entscheidende Themen diskutiert werden, erreicht Aurora weltweit humanitäre Helfer, führende Repräsentanten der Zivilgesellschaft und einflussreiche Persönlichkeiten. Seit Beginn der Verleihung des Aurora-Preises im Jahr 2015 wurden mehr als 2.200 Nominierungen aus über 125 Ländern in mehr als 20 Sprachen mit 1.399 Kandidaten eingereicht. Im Laufe der vergangenen Jahre wurden 11 Aurora-Finalisten ausgewählt.

Über die Aurora Community of Supporters

Die Aurora Humanitarian Initiative wurde 2015 von drei Personen gegründet, die sich verpflichtet haben, das Andenken an die Überlebenden des armenischen Völkermords zu ehren, indem sie Projekte unterstützen, die Retter würdigen. Seitdem haben sich mehr als 440 Einzelpersonen und Organisationen den Gründern angeschlossen. Wir heißen alle willkommen, die diese Vision der gelebten Dankbarkeit unterstützen und sich dieser Bewegung anschließen. Mit zunehmenden Ressourcen wird die Aurora Humanitarian Initiative ihre Aktivitäten erweitern, um neue Krisen und Herausforderungen anzugehen und den Bedürftigen Leben und Hoffnung zu geben. Aurora will jene, die in Zeiten der Not Hilfe erfahren haben, dazu ermutigen, als Zeichen ihrer Dankbarkeit den Kreislauf des Gebens fortzusetzen und ebenfalls anderen Menschen zu helfen. So wird dieser Kreislauf fortgesetzt und in Gedenken an die Überlebenden werden wir all jene einschließen, die an eine gemeinsame Menschlichkeit glauben.
 
Über den Aurora-Preis zur Förderung der Menschlichkeit
 
Der Aurora-Preis zur Förderung der Menschlichkeit ist ein globaler humanitärer Preis, der Persönlichkeiten ehrt, die unter schwierigsten Bedingungen Menschen in größter Not helfen. Im Namen der Überlebenden des armenischen Völkermords und in Dankbarkeit gegenüber ihren Rettern wird jedes Jahr zwischen 2015 und 2023 (in Gedenken an die acht Jahre des armenischen Völkermords 1915-1923) ein Aurora-Preisträger mit einem Preisgeld in Höhe von 100.000 USD sowie der einzigartigen Gelegenheit geehrt, den Zyklus des Gebens fortzusetzen, indem Organisationen nominiert werden können, die ihre Arbeit inspiriert haben – diese erhalten weitere 1.000.000 USD.
 
Dem Aurora-Preis-Auswahlkomitee gehören derzeit die Nobelpreisträger Oscar Arias, Shirin Ebadi und Leymah Gbowee, die ehemalige Präsidentin Irlands Mary Robinson, der ehemalige Präsident Mexikos Ernesto Zedillo, die Menschenrechtsaktivistin Hina Jilani, das Mitglied des britischen House of Lords Baron Ara Darzi, der ehemalige Außenminister Australiens Gareth Evans, der Médecins Sans Frontières-Gründer Bernard Kouchner, die ehemalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen Samantha Power, der Menschenrechtsaktivist und Gründungsdirektor des ENOUGH Projekts John Prendergast, der künstlerische Leiter und Generaldirektor des Mariinski-Theaters und Chefdirigent der Münchner Philharmoniker Waleri Gergijew, der Präsident der Carnegie Corporation of New York Vartan Gregorian, und der Schauspieler George Clooney an.
 
Über die Aurora Dialogues
 
Im Geist des Aurora-Preises zur Förderung von humanitärem Engagement bieten die Aurora Dialogues Experten und engagierten Persönlichkeiten, die nach Lösungen für globale Herausforderungen unserer Zeit streben, eine Plattform. Im nunmehr dritten Veranstaltungsjahr ermöglichen die Dialogues den interkulturellen und interdisziplinären Austausch. Sie folgen dabei dem Leitgedanken, dass wir aus der Vergangenheit lernen sollten, um in der Gegenwart die richtigen Entscheidungen zu treffen und gemeinsam die Weichen für eine bessere Zukunft zu stellen.
 
Über den Aurora Humanitarian Index
 
Der Aurora Humanitarian Index ist eine weltweit durchgeführte öffentliche Meinungsumfrage, die Einstellungen und Trends in Bezug auf humanitäre Fragen untersucht. Sie befasst sich mit den Meinungsbildern der internationalen Öffentlichkeit hinsichtlich der Außenwirkung und tatsächlichen Wirksamkeit humanitärer Interventionen. Des Weiteren bildet die Studie ab, welche Beweggründe Menschen motivieren, sich für andere einzusetzen. Die Ergebnisse der Studie werden jährlich im April bei den Aurora Dialogues vorgestellt.
 
Über die Aurora Gratitude Projects
 
Die Aurora Gratitude Projects sind humanitäre und pädagogische Initiativen, die Kindern, Flüchtlingen und anderen hilfsbedürftigen Menschen auf der ganzen Welt helfen, indem sie  Bildungsinitiativen, Stipendien und humanitäre Projekte fördern sowie die Öffentlichkeit für solche Projekte sensibilisieren. Die Nachkommen der Überlebenden des armenischen Völkermords gedenken damit denjenigen, die zur Rettung der Opfer des Völkermords beigetragen haben.
 
In Zusammenarbeit mit der Near East Foundation werden 100 akademische Stipendien an bedürftige Jugendliche aus dem Nahen Osten vergeben, die von Konflikten, Vertreibung und Armut betroffen sind. Das Stipendienprogramm läuft zwischen 2015 und 2023 (in Gedenken an die acht Jahre des armenischen Völkermords 1915-1923) und bietet den Empfängern eine international anerkannte Ausbildung im Rahmen des Schulnetzwerks der United World Colleges (UWC), u.a. im armenischen UWC Dilijan - einer koedukativen Internatsschule, die derzeit Schüler aus über 82 Ländern beherbergt. Das Stipendienprogramm umfasst Einzelstipendien und zwar das Lamya Haji Bashar Stipendium, das an jesidische Studenten vergeben wird, das Amal Clooney Stipendium, das an eine Studentin aus dem Libanon vergeben wird, die ein starkes Interesse für Menschenrechte zeigt, und das Charles Aznavour Stipendium, das jährlich an Schüler aus Frankreich und französischsprachigen Ländern für ein Studium am UWC Dilidschan vergeben wird. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit Scholae Mundi Armenia Stipendien an Studenten aus Syrien, dem Irak, Libanon, Jordanien und Ägypten für ein Studium an der American University of Armenia vergeben. Das Stipendienprogramm hat einen Wert von 7 Millionen Dollar.
 
Über die 100 LIVES Initiative
 
Die 100 LIVES-Initiative wurde im März 2015 ins Leben gerufen, um dem hundertjährigen Jubiläum des armenischen Völkermords zu gedenken, bei dem ein Großteil der armenischen Bevölkerung ums Leben kam. Die Überlebenden verdankten dies der Hilfe von Institutionen und Einzelpersonen - oft Fremden. In Anerkennung dieser Menschlichkeit und dieses Muts sucht und teilt 100 LIVES die Geschichten der Überlebenden des armenischen Völkermords sowie ihrer Retter und ihrer Nachkommen.

 

Display type: 
No header